Wir schaffen Räume für Dialog, Vernetzung und gemeinsames Lernen. Mit Veranstaltungen, Expertinnengesprächen, Lesungen, Kommentaren und aktuellen Beiträgen greifen wir zentrale Fragen einer Caring Economy auf und bringen Menschen, Wissen und Perspektiven zusammen. Wir laden ein, zeigen neue Wege auf und entwickeln gemeinsam Ideen für eine Wirtschaft, die Fürsorge, Pflege und Bildung in den Mittelpunkt stellt.
#Stillgelegt vor dem Parlament: In Zeiten von Krisen, Kriegen, Rechtsruck und wachsender sozialer Ungleichheit geraten Frauenrechte zunehmend unter Druck. Gemeinsam mit anderen stärken wir daher die politische Stimme der Zivilgesellschaft. >>
Die Care Society Europa: Wir vernetzen uns international, um die Bedeutung des Vertrags Compromiso de Tlatelolco für Europa zu stärken. Der 2025 von 35 ECLAC/CEPAL-Mitgliedstaaten unterzeichnete Vertrag bekennt sich zur Care Society und ruft die Dekade 2025–2035 für ihren Aufbau aus. >>
Das Ende der Gender Gaps: Derzeit entwickeln wir das Bildungskonzept „Das Ende der Gender Gaps“ – ein Projekt für junge Menschen, das Geschlechterungleichheiten sichtbar macht und Perspektiven für deren Überwindung eröffnet.
Wir arbeiten dafür, pflegende Angehörige aus ihren Hauptrollen zu holen und eine faire, kooperative Pflegeinfastruktur zu stärken. Das ist nicht nur menschlich sinnvoller, sondern auch ökonomisch viel besser. >>
Nicht jede wichtige Wirtschaftszahl wird als solche wahrgenommen. Wir schauen genauer hin und machen Zusammenhänge sichtbar, die in aktuellen Wirtschaftsdebatten oft übersehen werden.
Wir nehmen aktuelle Ereignisse zum Anlass, bestehende Denkmuster und Strukturen kritisch zu reflektieren. Wir werfen einen kritischen und konstruktiven Blick auf aktuelle Fragen unserer Gesellschaft.
Der Gender Pay Gap beginnt nicht am Gehaltszettel. Lohntransparenz endet an der Haustür. Mit Lohntransparenz werden Einkommensunterschiede sichtbar. Die größte Ungleichheit bleibt jedoch verborgen: jene Arbeit, die keinen Lohn erhält. Mehr Gleichstellung bedeutet nicht automatisch weniger Arbeit. >>
Frauenrechte und Gleichstellung gehören zusammen. Aus einer Caring-Economy-Perspektive sind Frauenrechte und der Abbau von Gender Gaps zwei Seiten derselben gesellschaftlichen Transformation hin zu mehr Gleichstellung, Demokratie und sozialer Nachhaltigkeit. Sie zeigen, wie eng wirtschaftlicher Erfolg und Frauenrechten miteinander verbunden sind. >>
In einer engen, marktorientierten Logik erscheinen sie vor allem als Kostenfaktor oder Belastung. Ein besonders schwaches Licht in der ökonomischen Debatte fällt auf jene Menschen, die als „nicht leistungsfähig“ gelten – weil sie zu jung, zu alt, zu krank sind, Pflege brauchen oder nicht erwerbstätig sein können. >>