Standard with Sidebar - Elisabeth Sechser
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Die volkswirtschaftliche Relevanz unbezahlter Arbeit in Geld und Zeit 

Einladung zum Expertinnengespräch 27.02.2024 11:00 Uhr online, mit der politischen Ökonomin Dr. Christine Rudolf und der Publizistin Elisabeth Sechser, MSc. “44% wäre der Anteil unbezahlter Arbeit an unserem Bruttoinlandsprodukt in Österreich, davon leisten Frauen 62 %” Erstmals nach 13 Jahren eine neue Zeitverwendungserhebung 2021/22 wurde wieder eine Zeitverwendungserhebung für Österreich durchgeführt und Ende 2023 veröffentlicht. Die Zeitverwendungserhebung ist eine Befragung von Haushalten, die einen Einblick in die Tagesabläufe von Menschen ermöglicht. Diese wird von Statistik Austria im Auftrag der Bundesministerin für Frauen, Familie, Integration und Medien durchgeführt. Der größte Wirtschaftssektor der Nation ist jener der unbezahlten Arbeit.  Erschreckend klar zeigt die aktuelle Zeitverwendungserhebung, wie über die...

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Die 98 Stundenwoche

Die Arbeit, die wir mit Sicherheit nie in eine 4-Tage-Woche packen können, ist die Pflege-, Bildungs- und Fürsorgearbeit für unserer Kinder. Sie brauchen uns. So oder so. Montag - Sonntag. 14 Stunden am Tag ist die durchschnittliche Care-Arbeitszeit als Elternteil von kleinen Kindern. Dieser All-in-Vertrag ist essentieller Teil der Gesamtarbeitszeit pro Woche - also der bezahlten Erwerbsarbeit und der unbezahlten Care-Arbeit. Und wie wird hier die Arbeit verteilt? Frauen leisten nach wie vor den Großteil der unbezahlten Arbeit in privaten Haushalten, sogar wenn das Erwerbsausmaß der Frau höher als das des Partners ist. Das ging aus der jüngsten Zeitverwendungsstudie...

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Menschen erbringen Höchstleistung, weil sie lieben, was sie tun

Landeshauptfrau NÖ Mikl-Leitner argumentierte gerade in der Pressestunde die Gehaltserhöhungen von Politiker:innen damit, dass sie hoffe, dass so vor allem die Bürgermeister:innen ihren wichtigen Job gerne und weiterhin verantwortungsvoll erledigen. Das Argument hakt. Diese Gehälter sind ausreichend für ein Leben fernab von Existenzsorgen. Wie auch die Gehälter vieler anderer Politiker:innen. Es ist in zahlreichen Studien erwiesen, dass Bezahlung kein Motivator ist. Anreize führen zu keiner dauerhaften Verpflichtung gegenüber einem Wert oder einer Handlung. Nur weil zu wenig Gehalt Menschen belastet, demotiviert und zu Existenzsorgen führt, bedeutet es nicht, dass mehr Geld zu höherer Zufriedenheit und mehr Leistung führt. Menschen erbringen Höchstleistung,...

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