Standard with Sidebar - Caring Economy
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„Sozialpolitik ist keine Kostenfaktor, sondern eine Form wirtschaftlicher Infrastruktur.“

Einsparungen im Sozialbereich. Ein Kommentar von Elisabeth Sechser. " Sozialunternehmen sind essenzielle menschliche Bausteine einer Caring Economy. Sie sind eine menschliche Korrektur bestehender unsozialer Wirtschaftspraktiken und bringen eine fundamentale menschliche Dimension in wirtschaftliches Handeln ein. Dass unsere Wirtschaftslogik seit Langem Risse in ihrer menschlichen Konsistenz aufweist, ist leider keine neue Erkenntnis. Dass diese Risse Not, Armut, Exklusion und Ungleichheit erzeugen, ebenso wenig. Wenn nun ausgerechnet bei jenen Organisationen gespart wird, die sich um jene kümmern, die nicht in diese brüchige Logik passen oder durch sie zu Schaden kommen, ist das unlogisch und widersinnig. Genau hier zu kürzen zahlt vor allem darin ein, dass die...

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Im toten Winkel der Ökonomie

Warum das Drei-Sektoren-Modell ohne einen vierten Sektor unvollständig bleibt. Das klassische Drei-Sektoren-Modell der Volkswirtschaftslehre teilt ökonomische Aktivitäten in Primär-, Sekundär- und Tertiärsektor. Doch zentrale Leistungen, insbesondere Sorge- und Versorgungsarbeit und ihre spezifische Qualität, die sie auch von anderen Dienstleistungen unterscheidet, bedürfen einer eigenständigen Betrachtung, weil dahinter eine andere ökonomische Logik steht. Darüber hinaus bleibt die unbezahlte Arbeit, die ebenfalls dazu betrachtet werden muss,  in  ökonomischen Analysen unsichtbar. Welche Auswirkungen das auf Wirtschaft, Politik und Gesellschaft hat und warum ein vierter Sektor notwendig ist, darüber diskutieren Expertinnen am 29. Januar 2026, 11:00–12:00 Uhr online. Im Zentrum des Gesprächs steht die Frage, wie unvollständige Daten und traditionelle Modellannahmen...

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Der Kosten-Verschiebungseffekt

Einsparungen im Sozialbereich - Der Denkfehler mit Folgen: Wenn Einsparungen im Sozialbereich gefordert werden, wird Effizienz meist wie eine einfache Rechenaufgabe behandelt: weniger Ausgaben, mehr Effizienz. Doch dieser Zugang ist politisch bequem und ökonomisch kurzsichtig. Ökonominnen wie Mariana Mazzucato zeigen, dass betriebswirtschaftliche Effizienzmaßstäbe nicht nur für den Staat ungeeignet sind, sondern auch in der Privatwirtschaft selbst kein verlässliches Maß für gesellschaftliche Effizienz darstellen. Was als effizient gilt, bedeutet in vielen Unternehmen vor allem Kostenverlagerung: Risiken werden ausgelagert, soziale und ökologische Folgekosten externalisiert, öffentlich finanzierte Infrastruktur genutzt, ohne ihren Wert anzuerkennen. Diese Form der Effizienz funktioniert nur, weil andere – Beschäftigte, der...

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