“Das Ausblenden von Fürsorge und Care-Arbeit in der etablierten Wirtschaftstheorie- und praxis hat verheerende Auswirkungen auf die Lebensqualität von Menschen, auf unsere natürlichen Lebensgrundlagen, sowie auf die wirtschaftliche Produktivität, Innovationsfreude und Anpassungsfähigkeit an neue Bedingungen. Die Wirtschaftliche Ungleichheit ist jedoch kein Alleinstellungsmerkmal des unregulierten Kapitalismus, sondern vielmehr ein generelles Merkmal von dominanzgeprägten Wirtschaftssystemen. Eigentlich ist nicht der Kapitalismus das Ungeheuer, sondern die ihm zugrunde liegenden dominanzgeprägten Überzeugungen, Strukturen und Gewohnheiten.“ Raine Eisler
„Die Zukunft Europas entscheidet sich nicht an wirtschaftlichen Kennzahlen allein, sondern an der Stärke unserer Demokratie, unserem gesellschaftlichen Zusammenhalt und unserer Fähigkeit, gemeinsam innovative Lösungen zu entwickeln. CaringEconomy.Jetzt vernetzt Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, um Fürsorge, Bildung und Pflege als tragende Säulen einer zukunftsfähigen Wirtschafts- und Gesellschaftsentwicklung gemeinsam zu stärken. Sehr gerne begleite ich dabei als Mitglied des Advisory Boards.“
Brigitte Bührlen
Vorstand WIR! Stiftung pflegender Angehöriger
„Die Pflege und Versorgung von Angehörigen wird größtenteils von Frauen geleistet. Die Folge sind häufig geringere Karrierechancen und ein erhöhtes Risiko von Altersarmut. Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft müssen Rahmenbedingungen schaffen, die den Lebensrealitäten entsprechen und eine gendergerechte Zukunft für uns alle ermöglichen. Ich freue mich sehr, als Mitglied des Advisory Boards von CaringEconomy.Jetzt an diesen wichtigen Zukunftsfragen mitarbeiten zu können.“
Riane Eisler
Präsidentin Center for Partnership Systems
„CaringEconomy.Jetzt steht für ein Verständnis von Wirtschaft, das Fürsorge, Bildung, Pflege, Geschlechtergerechtigkeit und soziale Infrastruktur als Grundlagen einer nachhaltigen und gerechten Gesellschaft anerkennt. Der Verein macht den ökonomischen Wert von Sorgearbeit sichtbar und fördert den Wandel hin zu partnerschaftlichen Wirtschafts- und Gesellschaftsstrukturen. Es bedeutet mir besonders viel, dass die Vision einer Caring Economy in Österreich, meinem Geburtsland, gewürdigt und weiterentwickelt wird. Ich freue mich, CaringEconomy.Jetzt als Mitglied des Advisory Boards zu unterstützen.“
Elisabeth Sechser ist Gründerin von CaringEconomy.Jetzt und lebt Kooperation. Als Organisationsentwicklerin, Publizistin und Initiatorin bringt sie Menschen, Ideen und Organisationen zusammen, die Wirtschaft und Gesellschaft fürsorgender, demokratischer und zukunftsfähiger gestalten wollen. Sie vernetzt, berichtet, kollaboriert und schafft Räume für neue Perspektiven und gemeinsame Lösungen. Dabei verbindet sie ihre langjährige Erfahrung in Organisationsentwicklung und New Work mit ihrem Engagement für eine Caring Economy, in der menschliches Wohlergehen, Gleichwertigkeit und nachhaltige Wertschöpfung im Mittelpunkt stehen.