Das Partnerschaftssystem - Caring Economy
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Das Partnerschaftssystem

Sowohl in Gesellschaftssystemen als auch in Unternehmen, in Organisationen finden wir Grundkonfigurationen, die kooperatives, gleichgestelltes, partnerschaftliches, wertschöpfungserzeugendes, demokratieförderndes Zusammleben und Zusammenarbeiten bedingen oder verhindern. Wir von CaringEconomy.Jetzt zeigen diese Muster auf und Wege, wie uns das Kreieren von Partnerschaftssystemen gelingen kann. Die großartigen Arbeiten von Raine Eisler und dem Center for Partnership Systems bilden hierfür eine essentielle Grundlage.

Von Dominanz zu Partnerschaft: In den transnationalen umfassenden Forschungsarbeiten von Riane Eisler identifizierte sie das Partnerschaftssystem und das Dominanzsystem als zwei grundlegende soziale Konfigurationen, die sich vor allem darin unterscheiden, wie sie die Beziehung von Mensch und Natur, Eltern-Kind-Beziehungen, Geschlechterrollen und Beziehungen in weiteren gesellschaftlichen, ökonomischen Zusammenhängen konzipieren und welchen Stellenwert sie der Fürsorge für Mensch und Natur geben. Eilser stellt fest, dass wichtige Wirtschaftsfaktoren nicht berücksichtigt werden, ohne die ein komplettes Bild einer robusten, nachhaltigen Wirtschaft gezeichnet werden kann. Sie zeigt auf, wohin uns Wirtschaftstheorien bringen, die nicht auf Geschlechtergerechtigkeit, Demokratiestärkung, Fürsorge, Pflege und Bildung ausgerichtet sind und dass das Wirtschaftskonzept der Caring Economics, welches aus zahlreichen interdisziplinären, kulturellen und historischen Arbeiten entstand, einen grundlegenden Baustein für ein ausgeprägtes Partnerschaftssystem darstellt.

Eisler operationalisiert das Partnerschaftsmodell – Partnerismus – über fünf Bausteine: Erstens braucht es neue Wohlstands- und Leistungsmaße statt allein den BIP-Fokus auf Marktproduktion; zweitens den Abbau der überproportionalen Armut von Frauen und Kindern durch Verteilung, Aufwertung und Absicherung von Care-Arbeit; drittens eine kohärente Familien- und Care-Politik „Family Security Agenda“ als integriertes Progressive-Policy-Paket; viertens den Nachweis ökonomischer Renditen aus Care-Investitionen für Staaten und Unternehmen und fünftensden Systemwechsel von Dominanz- zu Partnerschaftslogiken, d. h. institutionelle und kulturelle Bedingungen – Familie, Geschlecht, Ökonomie, Narrative – so zu verändern, dass Fürsorge, Gewaltreduktion und Gleichwertigkeit strukturell gestützt werden.

In zahlreichen Studien zeigt Riane Eisler auf, was Wirtschaftskonzepte in Gesellschaften verursachen. Sie ist eine Vorreiterin der Caring Economy, welche eine ganzheitliche Sicht auf Wirtschaft umfasst und zeigt die Alternative zu dominazngeprägten Gesellschaftsformen an. Der von ihr geprägte Begriff Partnerism umfasst Startegien und Prinzipien, die Parnterschaftssysteme ausmachen. Das Konzept beinhaltet die Essenzen für kooperatives, geschlechtergerechtes, hochwertiges Miteinander Zusammenleben und Zusammenarbeiten.

Wir bieten Workshops, Dialogformate, Vorträge und Beratung zu Riane Eislers Arbeiten und zum Aufbau partnerschaftlicher Systeme an. >> 

Hier findet ihr ein paar Artikel und Unterlagen zum Lesen und Hören  >>



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