
„An einem Sonntag im Juni gerät die Welt aus dem Takt: Frauen liegen auf der Straße, in stillem Protest. Plötzlich steht alles infrage, worauf unser System fußt.“ Aus dem Buch „Und Alle so still“ von Mareike Fallwickl



Frauenrechte sind Menschenrechte und nicht verhandelbar. Gerade jetzt – in Zeiten von Krisen, Kriegen, Rechtsruck, autoritären Tendenzen und wachsender sozialer Ungleichheit – werden Frauenrechte weltweit angegriffen, zurückgedrängt, relativiert. Eine Gesellschaft, die Frauenrechte missachtet, ist keine wahre demokratische Gesellschaft. Fürsorge, Pflege, Bildung und soziale Beziehungen sind keine Kostenfaktoren, die man kürzen kann. Sie sind das Fundament von Gesellschaft, Demokratie und Wirtschaft. Eine Wirtschaft, die Care ausblendet und unterbewertet, ist keine funktionierende Wirtschaft.
Wir legen das System still. Aus Verantwortung für eine gerechte Zukunft üben wir kollektive Macht. Wir machen sichtbar, was immer unsichtbar bleiben sollte. Wir stören das System, das uns allen schadet. Wir unterbrechen. Wir entziehen einem ausbeuterischen System unsere Energie, unsere Zeit – symbolisch, kollektiv, politisch.
#Stillgelegt ist ein menschenrechtliches Statement: Frauenrechte sind nicht verhandelbar. #Stillgelegt ist feministischer Widerstand gegen patriarchale Ausbeutung, eine kollektive Übung in Macht, ein Zeichen dafür, dass Care-Arbeit das Zentrum von Wirtschaft und Gesellschaft ist. #Stillgelegt ist eine Aktion der breiten Zivilgesellschaft, solidarisch, inklusiv und systemkritisch. Ein klares ENOUGH! GENUG! BASTA!
Wir fordern weltweiten Schutz und die Stärkung von Frauenrechten und geschlechtergerechte Wirtschaftssysteme. Wir fordern die Anerkennung von Care-Arbeit als unverzichtbare gesellschaftliche Leistung. Wir fordern die gerechte Verteilung unbezahlter Care-Arbeit. #Stillgelegt steht für eine fürsorgende Wirtschaft, die dem Leben dient. #Stillgelegt steht für faire Bezahlung, gute Arbeitsbedingungen und Mitbestimmung im Sozial-, Bildungs- und Gesundheitsbereich. #Stillgelegt ist für alle, die sich für eine geschlechtergerechte Welt und für bessere Care-Bedingungen einsetzen und für eine Wirtschaft, die Fürsorge, Bildung und Pflege ins Zentrum stellt. Wir fordern das Ende patriarchaler Pseudo-Machtverhältnisse. Ohne uns steht die Welt still. Wer glaubt es geht auch ohne uns – soll es gerne ohne uns versuchen. Wir kommen gerade erst auf den Geschmack!
#Stillgelegt ist für alle, die sich für eine geschlechtergerechte Welt und für bessere Care-Bedingungen einsetzen und für eine Wirtschaft, die Fürsorge, Bildung und Pflege ins Zentrum stellt.
Presseanfragen an Elisabeth Sechser
25. Juni 2025, Wien, vor dem Parlament: Gemeinsam mit dem Dokumentarfilm-Team „Who Cares“ haben wir die erste #Stillgelegt-Aktion initiert. Am 24.10.2026 haben wir aus der frauen*streik Initiative die nächste und größere #Stillgelegt-Aktion vor dem Parlament kreiert. Wir haben seit Oktober 2026 eine Fotoaktion auf Instagram und nächste Aktionen sind in Planung. Auszug aus aktuellen Organisationen und Initiativen zum ersten Global Women General Strike 2026 (AT; DE): 100.000 Mütter, Allianz Gewaltfrei leben, AVIVA Berlin, Bildung ist Zukunft – Was heisst hier eigentlich Bildung?, BPW – Business & Professional Women, Bundesforum Männer, Bundesverband EQUAL CARE, BVV – Bundesverband Vereinbarkeit, Bündnis 0803 – Internationaler Frauentag, Bücherfrauen – Women in Publishing, CaringEconomy. Jetzt!, Chor der Statistik, Das Kombinat e.V., Deutscher Akademikerinnenbund, die carewerkschaft, Die Armutskonferenz, Die Bühnenmütter, ECOnGOOD – Gemeinwohl Ökonomie, Equal Care Day, Evangelische Frauenarbeit, Fair für Kinder e.V., FAIR sorgen – Wirtschaften fürs Leben, fair share! for women artists, FEMNET, feminist rebellion, frauen* in bunt, Frauenrat Salzburg, Frauenstreik.at, Frauenstreik – Taten statt Worte, Frauenvolksbegehren, Grazer Frauenrat, Interessensgemeinschaft der 24h-Betreuer:innen, KAUZ – Die Werkstatt für Klima, Arbeit und Zukunft, Künstlerhof Frohnau, Landesarmutskonferenz Berlin, Logo Sorgenetz – Verein zur Förderung gesellschaftlicher Sorgekultur (Leben, Alter, Demenz, Sterben), Madalena Berlin – Netzwerk für feministisches Forumtheater Kuringa e.V., Madeleine Porr Consulting, MAH – Afghanischer Frauenverein, männer.bw, Meckerchor, Naturana, Netzwerk Gender Training, Netzwerk Wendland, OBDS – Österreichischer Berufsverband der Sozialen Arbeit, ÖBV – Österreichische Berg- und Kleinbäuer_innen Vereinigung, ÖGKV – Österreichischer Gesundheits- und Krankenpflegeverband, Omas gegen Rechts, One Billion Rising, Parents For Future, PINKSTINKS, Plattform 20000 Frauen, Reclaim Ecofeminist Alliance e.V., RomaniPhen e.V., Sozial aber nicht blöd!, Soroptimistinnen, Stiftung Alltagsheld:innen, Stillgelegt!, TERRE DES FEMMES, Treffpunkt Pflegepersonal, Über.Morgen – Gemeinschaft für Beratung, Bildung und Zukunftsprozesse, UN Women Deutschland e.V., UNTER EINEM DACH, unpaid care work, Verein feministischer Alleinerzieherinnen, WIDE Netzwerk, Women for Change und Womens Society Berlin e.V., …


